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Textilversiegelung von COLOURLOCK

(1 products)
Die Textilversiegelung von COLOURLOCK imprägniert alles am Auto, was aus Gewebe besteht: Stoffverdeck, Alcantara, Polster und kurzflorige Matten. Die wasserbasierte Rezeptur kommt ohne Lösemittel, Treibgas und Fluorcarbonharze aus und wird mit dem Mikrofaser-Schwamm im Kreuzgang einmassiert statt gesprüht. Nach 24 Stunden Aushärtung perlt Wasser bis zu 24 Monate ab, das entspricht rund 50 Wäschen bei 30 Grad.

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  • Allround Textile Sealant "St0.01" Premium Fabric Sealant
    KCx × COLOURLOCK

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  • Wasser perlt ab mit der Textilversiegelung von COLOURLOCK

    Was ist die Textilversiegelung von COLOURLOCK? Eine wasserbasierte Imprägnierung für textile Flächen am Auto: Stoffverdeck, Alcantara, Polster und kurzflorige Matten. Sie wird mit dem Schwamm einmassiert statt gesprüht, härtet über 24 Stunden aus und hält bis zu 24 Monate.


    Die Textilversiegelung von COLOURLOCK ist die Imprägnierung für alles am Auto, was aus Gewebe besteht: Stoffverdeck, Alcantara, Polster und kurzflorige Matten. Statt aus der Sprühdose kommt sie wasserbasiert und wird mit dem Mikrofaser-Schwamm im Kreuzgang in die trockene Faser einmassiert — ohne Lösemittel, ohne Treibgas, ohne Fluorcarbonharze. Das Ziel bleibt über alle Flächen gleich: Wasser und Flecken bleiben oben liegen, statt in die Faser zu ziehen.

    • Bis zu 24 Monate Schutz, rund 50 Wäschen. Die Standzeit wird nicht nur in Monaten angegeben, sondern gegen Waschgänge gerechnet: Die Schutzwirkung entspricht ungefähr 50 Wäschen bei 30 Grad. Auf dem Verdeck heißt das eine Anwendung pro Saison oder seltener, im Innenraum hält sie über mehrere Grundreinigungen hinweg.
    • Wasserbasiert, ohne Lösemittel und Fluorcarbonharze. Klassische Imprägniersprays arbeiten mit Treibgas und verflüchtigten Lösemitteln — hier trägt Wasser die Polymere in die Faser und verdunstet danach. Merkst du daran: kein Sprühnebel, der sich rundherum auf Lack und Boden legt, kein scharfer Geruch, keine Atemschutzmaske.
    • Drei Flächen, ein Auftrag. Stoffverdeck außen, Alcantara und Polster innen, dazu kurzflorige Fußmatten — dieselbe Flasche, dieselbe Technik. Aufgetragen wird im Kreuzgang mit dem Mikrofaser-Schwamm, danach braucht das Gewebe 24 Stunden zwischen 10 und 40 Grad ohne Regen und Tau, um auszuhärten.

    Praxistipp von Detailing1: Die häufigste Ursache für eine Versiegelung, die nach vier Wochen nicht mehr perlt, ist Restfeuchte im Gewebe. Ein Stoffverdeck fühlt sich nach zwei Stunden Sonne oberflächlich trocken an, während die Dämmschicht darunter noch Wasser hält — und Polymere, die auf Feuchtigkeit treffen, vernetzen nicht sauber. Der Test kostet zehn Sekunden: den Handrücken nahe einer Naht fest aufdrücken und halten. Bleibt die Haut kühl oder klamm, ist das Gewebe noch nicht so weit. Ein Heizlüfter, der punktuell draufhält, hilft dabei nicht — er trocknet die Oberfläche schneller als den Kern und täuscht genau das Ergebnis vor, das du gerade prüfen wolltest. Plane lieber eine Nacht ein.


    Gewebe saugt Wasser auf, Lack lässt es abperlen

    Eine Textilversiegelung verändert nicht die Oberfläche, sondern jede einzelne Faser: Ein Polymerfilm legt sich um das Gewebe und nimmt ihm die Saugfähigkeit, statt eine Schicht darüberzulegen.

    Der Grund liegt in der Bauweise von Gewebe. Zwischen den Fasern eines Stoffverdecks oder eines Sitzbezugs sitzen tausende feiner Kanäle, und die ziehen Flüssigkeit von selbst nach innen — Kapillarwirkung, derselbe Effekt, mit dem ein Docht Öl in die Flamme zieht. Deshalb steht ein Wassertropfen auf Lack sichtbar obenauf und verschwindet auf Stoff. Übersetzt: Auf Lack hast du Zeit zum Abwischen, auf Textil hast du sie nicht.

    Genau dort setzt die Versiegelung an. Die Polymere legen sich als hauchdünner Film um die einzelne Faser, ohne die Zwischenräume zu verschließen — die Fläche bleibt luftdurchlässig und verliert trotzdem ihren Sog. Wasser bleibt als Tropfen stehen und rollt ab, Kaffee, Cola und Streusalzlösung bleiben lange genug oben, dass ein Tuch reicht. Sichtbar wird das am Beading: kugelige Tropfen auf einer Fläche, die vorher jeden Regen geschluckt hat.

    Ohne diesen Schutz arbeitet jeder Regen mit. Ein Verdeck, das Wasser aufnimmt, trocknet über Tage statt über Stunden, bleibt in der Faser klamm und wird an den Nähten früher mürbe. Bei uns in Nordhorn kommen die Verdeck-Anfragen deshalb fast nie im Sommer — sie kommen im März, wenn nach dem Winter grüne Ränder an den Kanten stehen und der Stoff sich stumpf anfühlt. Wer im Herbst versiegelt, führt dieses Gespräch nicht.

    Verdeck, Alcantara und Polster stellen drei verschiedene Aufgaben

    Dieselbe Flasche deckt drei Flächen ab, die völlig unterschiedlich beansprucht werden: das Stoffverdeck von außen, Alcantara und Polster von innen, dazu kurzflorige Fußmatten.

    Das Verdeck ist der härteste Fall, weil es die einzige textile Außenhaut am Auto ist. Es bekommt UV-Strahlung, Regen, Vogelkot und Blütenstaub ab, und wenn das Cabrio im Winter steht, dazu Moos und Algen. Ein imprägniertes Dach nimmt weniger Wasser auf und hält damit weniger Nährboden fest — die grünen Ränder an den Kanten brauchen deutlich länger, bis sie überhaupt entstehen. Akustik-Stoffverdecke mit ihrem mehrlagigen Aufbau sind für genau diese Behandlung gebaut.

    Alcantara im Innenraum hat ein anderes Problem. Das Material ist ein Mikrofaser-Vlies mit feinem Flor, und Flecken sitzen dort nicht auf der Oberfläche, sondern zwischen den Fasern. Ob man Alcantara überhaupt imprägnieren darf, ist eine der Fragen, die uns regelmäßig erreichen — die Antwort ist ja, solange die Fläche sauber und vollständig trocken ist und der Flor nach dem Aushärten mit einer weichen Bürste wieder aufgerichtet wird. Griff und Optik bleiben, weil der Film um die Faser läuft und nicht über sie.

    Polsterstoff und kurzflorige Matten sind der Alltagsfall: Kaffee auf der Fahrt zur Arbeit, geschmolzenes Eis auf der Rückbank, nasse Hunde nach dem Spaziergang. Auf unversiegeltem Gewebe entscheidet sich in Sekunden, ob daraus ein Fleck wird; auf versiegeltem hast du Zeit, das Tuch zu holen. Langflorteppiche fallen dagegen raus — ihr hoher Flor lässt sich nicht gleichmäßig sättigen, und was ungleichmäßig sättigt, trocknet fleckig auf.

    Der Schwamm ersetzt bei COLOURLOCK die Sprühdose

    In dieser Kategorie steht ein einziges Produkt, und es unterscheidet sich vom Imprägnierspray aus dem Regal an genau einer Stelle: dem Auftrag.

    Die Koch-Chemie × COLOURLOCK Allround Textile Sealant "St0.01" Premium Textilversiegelung wird nicht in die Luft gesprüht, sondern mit dem Mikrofaser-Schwamm satt aufgetragen und im Kreuzgang in die trockene Faser einmassiert. Ziel ist ein gleichmäßig nass glänzender Film über die ganze Bahn, keine gepunktete Fläche. Das dauert länger als drei Runden aus der Dose, und es ist der Grund für das gleichmäßigere Ergebnis: Du siehst jederzeit, wo Produkt sitzt und wo noch nicht.

    Die Rezeptur ist wasserbasiert und kommt ohne Lösemittel und ohne Fluorcarbonharze aus — jene Fluorverbindungen, die in klassischen Imprägnierungen lange für den Abperleffekt zuständig waren und aus dem europäischen Markt verschwinden. Das Wasser transportiert die Polymere in die Faser und verdunstet, danach vernetzen sie zu einem zusammenhängenden Film. Diese Vernetzung braucht bis zu 24 Stunden zwischen 10 und 40 Grad, ohne Regen und ohne Tau. Unter 10 Grad kommt die Matrix nicht zusammen, in praller Sonne verdunstet das Trägerwasser, bevor die Polymere die Faser umschließen. Praktisch heißt das: Frühjahr bis früher Herbst im Freien, im Winter nur unter Dach.

    Bei den Gebinden ist die Rechnung übersichtlich. Die 500ml sind auf ein Verdeck oder eine komplette Sitzgarnitur ausgelegt und reichen je nach Saugfähigkeit des Stoffes für einen bis drei Durchgänge; wer regelmäßig fremde Fahrzeuge aufbereitet, greift zur 5 Liter. Aus unseren Kundengesprächen kennen wir den häufigsten Fehlgriff: zu wenig Produkt für ein großes Viersitzer-Cabrio. Ein Verdeck, das auf halber Strecke unterbrochen und erst am nächsten Wochenende fertig versiegelt wird, zeigt die Naht später als sichtbare Kante im Beading.

    Erst reinigen, dann trocknen, dann versiegeln

    Die Versiegelung hält nur auf einer Faser, die sauber, ausgespült und vollständig trocken ist — drei Bedingungen, von denen die mittlere am häufigsten übersprungen wird.

    Am Anfang steht die Reinigung mit einem passenden Polster-, Textil- & Alcantara-Reiniger. Lösung aufbringen, mit weicher Bürste in Faserrichtung einarbeiten, kurz stehen lassen, gelösten Schmutz aufnehmen. Wer stattdessen quer und kreisend schrubbt, verfilzt den Flor — und keine Versiegelung der Welt macht das wieder rückgängig.

    Der zweite Schritt entscheidet über das Ergebnis: gründlich ausspülen. Interieur-Reiniger bringen Konservierungsstoffe mit, die in der Faser zurückbleiben und dort wie ein Trennmittel wirken. Die Polymere finden dann keinen Halt, das Beading fällt schwach aus oder bleibt ganz weg. Auf dem Verdeck spülst du mit weichem Wasserstrahl nach, bis das Wasser klar und schaumfrei abläuft; im Innenraum übernimmt ein Sprühextraktionssauger mit klarem Wasser dieselbe Aufgabe.

    Dann folgt die Trocknung — die Geduldsprobe aus dem Praxistipp oben — und erst danach der Auftrag. Vorher wird abgeklebt: Heckscheibe, Lackkanten am Verdeckrahmen, Türrahmen, Felgen. Anschließend abschnittsweise arbeiten, jede Bahn leicht überlappen und die Fläche in einem Zug fertigstellen. Die 24 Stunden Aushärtung danach sind keine Empfehlung, sondern der eigentliche Arbeitsschritt: In dieser Zeit entsteht der Film, den du später auf dem Dach siehst.

    Aus dem Detailing1-Alltag: Die Anfragen, die uns nach einer misslungenen Imprägnierung erreichen, teilen sich fast immer in zwei Gruppen — zu früh versiegelt oder zu schlecht ausgespült. Ein Produktfehler ist die seltenste Erklärung. Wer den Tag großzügig plant statt den Nachmittag, spart sich den kompletten zweiten Durchgang.

    Auf Lack, Glas und Langflor hat sie nichts verloren

    Die Textilversiegelung ist eine Imprägnierung für Gewebe und sonst nichts. Drei Grenzen entscheiden darüber, ob sie in deinem Fall die richtige Antwort ist.

    Erste Grenze: harte Oberflächen. Auf Lack, Klarlack, Glas, Aluminiumfelgen und Polycarbonat-Scheinwerfern härtet das Polymer als schmieriger Schleier aus, den kein Tuch mehr abnimmt — dort hilft am Ende die Maschinenpolitur. Abkleben ist deshalb Pflicht, und was trotzdem daneben geht, nimmst du sofort mit klarem Wasser und Mikrofasertuch ab, bevor die Vernetzung startet. Langflorteppiche im Innenraum stehen aus dem anderen Grund auf der Negativliste: Ihr hoher Flor lässt sich nicht gleichmäßig sättigen.

    Zweite Grenze: Farbe. Ein Verdeck, das die Sonne über Jahre grau gezogen hat, wird durch die Versiegelung nicht wieder schwarz. Sie konserviert den Zustand, den sie vorfindet. Wenn dir das Ergebnis auf einem alten Dach zu blass bleibt, ist das keine Frage der Imprägnierung, sondern eine der Einfärbung — dieser Weg läuft über Färben & Finish von COLOURLOCK und ist ein eigener Arbeitstag.

    Dritte Grenze: die Erwartung an die Standzeit. Ein günstiges Imprägnierspray aus der Drogerie perlt am ersten Tag genauso überzeugend wie alles andere; der Unterschied zeigt sich nach dem fünften Regen. Genau so berichten es Kunden im Gespräch: Der Effekt ist da und ist nach einer Saison wieder weg. Wer ohnehin jedes Frühjahr sprüht, fährt damit gut. Wer den Aufwand einmal treiben und dann zwei Jahre Ruhe haben will, kauft hier die Standzeit, nicht den Abperleffekt am ersten Tag.

    Und eine Grenze, die uns die Fotos aus Kundengesprächen zeigen: Auf einem Verdeck mit alten, eingetrockneten Vogelkot-Rändern legt sich die Versiegelung über den Fleck, statt ihn zu entfernen. Der Rand bleibt sichtbar und ist danach schwerer zu behandeln als vorher, weil erst der Schutzfilm wieder herunter muss. Flecken gehören vor die Versiegelung, nicht darunter — die passenden Reiniger dafür stehen unter Reinigung von COLOURLOCK.

    Dein Verdeck entscheidet, ob sich der Aufwand lohnt

    Am klarsten ist der Fall beim textilen Stoffverdeck: Es ist die einzige Fläche am Auto, die Regen ungeschützt abbekommt und trotzdem aus Gewebe besteht.

    Ein Cabrio mit Stoffdach ist damit der Hauptgrund für diese Kategorie — ein Auftrag pro Saison oder alle zwei Jahre, und der Nachmittag zahlt sich sichtbar aus. Danach kommt der Innenraum mit viel Alcantara und Stoff, besonders in Familienautos und bei Hunden an Bord. Ein Vinyl- oder Kunststoffverdeck braucht die Behandlung dagegen nicht: Dort gibt es keine Faser, in die etwas einziehen könnte, und die Versiegelung findet keinen Halt.

    Wenn dein Innenraum aus Leder besteht, liegt die Antwort in den Nachbarkategorien statt hier. Für pigmentiertes Glattleder ist die Echtleder-Versiegelung zuständig, für Kunstleder- und Ledernachbildungen die Kunstleder-Versiegelung, und für Leder, das Wasser abweisen soll, das Lederöl & Imprägnierung. Alle drei arbeiten mit demselben Gedanken wie die Textilversiegelung, nur auf einem Substrat, das seine Flüssigkeit anders aufnimmt.

    Wer Reinigung und Versiegelung nicht einzeln zusammensuchen will, findet die aufeinander abgestimmten Kombinationen unter Sets von COLOURLOCK — dort liegt auch die Zusammenstellung, die Reiniger, Versiegelung und Zubehör fürs Verdeck in einem Karton mitbringt. Alle übrigen Schutzprodukte der Marke stehen eine Ebene höher: Zurück zu Versiegelung & Imprägnierung von COLOURLOCK.

    Und der Gedanke, der diese Kategorie trägt: Der eigentliche Gewinn ist nicht der Abperleffekt, den du am Tag danach fotografierst. Es ist die Trocknungszeit. Ein versiegeltes Verdeck nimmt weniger Wasser auf, gibt das wenige schneller wieder ab und geht seltener klamm in die Nacht — und genau daran, nicht am Regen selbst, altert ein Stoffdach.

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