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Wachs- & Fleckenentferner von COLOURLOCK

(1 prodotti)
Der Wachs- & Fleckenentferner von COLOURLOCK löst Rückstände, an denen wasserbasierte Lederreiniger abgleiten: COLOURLOCK "Stain Remover" nimmt Kerzenwachs, Schuhcreme und speckige Pflegefilme von pigmentiertem Glattleder ab — auf Lösemittelbasis übers Tuch, als Vorbereitung für Pflege, Versiegelung oder Reparatur. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie. Erhältlich als 1000 ml / 1 Liter und 10 Liter.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Stain Remover" smacchiatore e sceratore pelle

    Flecken und Wachsrückstände von Leder zuverlässig entfernen

    Disponibilità ridotta (4× 1000 ml / 1 Liter · 1× 10 Liter)
    Da CHF 10.45 CHF 10.55
    Inhalt: 1000mlPrezzo unitario (CHF 10.45 / l)
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  • Wachs und Pflegereste von Leder löst der Wachsentferner von COLOURLOCK

    Was ist der Wachs- & Fleckenentferner von COLOURLOCK? Die Lösemittelstufe für Wachs auf pigmentiertem Glattleder: COLOURLOCK "Stain Remover" nimmt Kerzenwachs, Schuhcreme-Spuren und alte, speckige Pflegefilme ab, an denen wasserbasierte Lederreiniger abgleiten. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.


    Der Wachs- & Fleckenentferner von COLOURLOCK übernimmt die Rückstände, die kein wasserbasierter Reiniger bewegt: Kerzenwachs auf der Sitzfläche, Abrieb von Wachsjacken und Schuhcreme, dazu die speckigen Schichten aus Jahren zu dick aufgetragener Pflege. COLOURLOCK "Stain Remover" löst diese Filme auf Lösemittelbasis übers Tuch, ohne unnötig tief ins Material einzudringen, und legt eine saubere Oberfläche frei — bereit für Pflege, Versiegelung oder Reparatur. Dahinter steht die Reparaturpraxis des Lederzentrums seit 1995.

    • Löst, woran Wasser abperlt. Wachse und Pflegefette sind unpolar — sie mischen sich nicht mit Wasser, die Tenside eines Lederreinigers gleiten an ihnen ab. Das Lösemittel verflüssigt den Film und nimmt ihn ins Tuch. Heißt für dich: Der Fleck wandert ab, statt unter minutenlangem Schrubben breiter zu werden.
    • Entwickelt als Reparaturvorbereitung, seit 1995. Im Lederzentrum muss jede Fläche wachs- und fettfrei sein, bevor Farbe oder Versiegelung darauf haften. Genau diese Aufgabe erfüllt der Stain Remover seit drei Jahrzehnten — stark genug für alte Pflegeschichten, dosiert genug, dass die Pigmentierung die Behandlung übersteht.
    • Zwei Gebinde, klare Rollen. Die Variante 1000 ml / 1 Liter begleitet Auto und Ledermöbel über Jahre, weil pro Einsatz nur wenige Milliliter aufs Tuch gehen. 10 Liter ist die Größe für Aufbereitungsbetriebe, die Leder im Wochentakt für Reparatur und Neufärbung vorbereiten.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler bei Kerzenwachs auf Leder ist der sofortige Griff zum Tuch. Bei uns landen nach jeder Advents- und Kaminsaison Anfragen zu Wachsflecken, die erst durchs Wegwischen groß geworden sind: Warmes Wachs lässt sich nicht aufnehmen, es zieht Schlieren und setzt sich in Narbung und Nähte. Lass den Tropfen vollständig aushärten — ein Kühlakku im Gefrierbeutel beschleunigt das — und hebe die spröde Schicht stumpf ab, mit dem Fingernagel oder einer Kunststoffkante. Erst der dünne Film, der danach noch glänzt, ist ein Fall für COLOURLOCK "Stain Remover": wenige Tropfen aufs Tuch, nie direkt aufs Leder, in ruhigen Bahnen abnehmen.


    Wachs auf Leder hat mehr Quellen als die Kerze

    Der umgekippte Adventskranz ist nur der offensichtlichste Fall. Wachs erreicht Leder auf leisen Wegen: Die gewachste Jacke färbt bei jeder Fahrt auf die Sitzwange ab, Schuhcreme streift die Einstiegskante, beim Einpflegen der Lederjacke tropft Balsam auf die Sofalehne. Und die häufigste Quelle sieht gar nicht nach Fleck aus — Pflegeprodukte auf Wachs- und Fettbasis, über Jahre zu dick aufgetragen und nie abgenommen.

    Was wir bei Detailing1 immer wieder beobachten: Nicht der einzelne Tropfen macht das Problem, sondern der Film, der bleibt. Eine Wachs- oder Fettschicht auf der Deckschicht glänzt speckig, wird bei Sommerhitze weich und bindet dann Staub, Hautfett und Jeansabrieb wie ein Fliegenfänger. Aus dem gepflegten Sitz wird eine dunkle, klebrige Kontaktzone — genau die Optik, die viele fälschlich für abgenutztes Leder halten.

    Der Film blockiert außerdem alles, was danach kommt. Neue Pflege zieht nicht mehr ein, sondern legt sich als weitere Schicht obendrauf und verstärkt den Glanz. Versiegelungen und Lederfarben finden keinen Halt — jede Reparatur scheitert, solange Wachs auf der Fläche liegt. Deshalb steht in der Lederaufbereitung vor jedem Neuaufbau derselbe Schritt: Der alte Film muss vollständig herunter.

    Die Dringlichkeit liegt im Material selbst. Wachs härtet über Monate nach, verzahnt sich mit der Narbung und wandert bei jeder warmen Woche etwas tiefer in die Struktur der Deckschicht. Was heute in einer Viertelstunde übers Tuch geht, verlangt im nächsten Jahr mehrere Durchgänge — und irgendwann die Entscheidung zwischen Leben mit dem Fleck und Neufärbung.

    Tenside umkreisen das Wachs, Lösemittel lösen es

    Die erste Stufe bleibt immer der wasserbasierte Lederreiniger: Er nimmt den normalen Alltagsschmutz ab und zeigt erst, was darunter wirklich Wachs ist. An dem Film selbst scheitert er aus einem physikalischen Grund — Wachse und Fette sind unpolar, sie gehen mit Wasser keine Verbindung ein. Die Tenside im Reiniger umschließen den Film nur an der Oberfläche, gelöst wird nichts.

    COLOURLOCK "Stain Remover" arbeitet deshalb mit dem Prinzip, das die Chemie „Gleiches löst Gleiches" nennt: Sein Lösemittel ist selbst unpolar, verflüssigt Wachs und Fett bei Tuchkontakt und nimmt beides auf. Übersetzt heißt das: Du reibst nicht mechanisch an einem harten Film, du machst ihn wieder flüssig und hebst ihn ab. Die Pigmentschicht darunter bleibt stehen, weil das Produkt an der Oberfläche arbeitet, statt tief einzuziehen.

    Genau diese Balance unterscheidet den Spezialisten von den Universal-Lösemitteln aus dem Baumarkt. Verdünnung, Nitroverdünner oder Bremsenreiniger lösen Wachs ebenfalls — und greifen im selben Zug die lackähnliche Zurichtung an, die pigmentiertes Autoleder trägt. Danach ist der Fleck weg und die Farbschicht matt, angequollen oder fleckig. Der Stain Remover ist auf genau diese Deckschicht abgestimmt, weil er im Lederzentrum als Vorbereitung für die Reparatur entstand, nicht als Radikallösung.

    Für dich als Anwender bedeutet das eine klare Eskalationsleiter: erst Lederreiniger, dann Lösemittelstufe, und beides gezielt statt großflächig. Wenn der Reiniger den Fleck nicht bewegt und die Stelle speckig glänzt, ist es ein Fall für den Wachsentferner. Wenn sie matt bleibt und dunkel, sitzt das Problem tiefer — dazu unten mehr.

    Kälte bricht das Wachs, das Tuch holt den Rest

    Festes Kerzenwachs wird zuerst mechanisch entfernt, nicht chemisch. Ausgehärtet und gut gekühlt wird die Schicht spröde und lässt sich mit dem Fingernagel oder einer Kunststoffkante in Stücken abheben — auf glattem, pigmentiertem Leder funktioniert das erstaunlich rückstandsarm. Metallklingen und harte Schaber bleiben in der Schublade: Sie gewinnen nichts, was die Kunststoffkante nicht auch schafft, und eine Kerbe in der Deckschicht ist ein Reparaturfall.

    Den verbleibenden Glanzfilm nimmt COLOURLOCK "Stain Remover" ab. Wenige Tropfen auf ein sauberes Baumwoll- oder Mikrofasertuch, an einer verdeckten Stelle testen, dann in ruhigen Bahnen über den Fleck — und nach jeder Bahn das Tuch kontrollieren. Färbt es wachsig-grau, arbeitet das Produkt; die Tuchseite wechseln, damit gelöstes Wachs nicht zurückverteilt wird. Direkt aufs Leder gegossen wird nie: Auf dem Tuch bestimmst du, wo das Lösemittel arbeitet.

    Alte Pflegefilme sind dieselbe Übung in größer. Statt eines Flecks behandelst du eine Fläche, deshalb Abschnitt für Abschnitt arbeiten, dünn und mit wenig Druck, lieber zwei Durchgänge als ein nasser. Zwischendurch kurz ablüften lassen und die Fläche im Streiflicht prüfen: Der speckige Glanz verschwindet zonenweise, und die Stellen, die noch spiegeln, zeigen dir den nächsten Abschnitt.

    Zum Bügeleisen-Trick aus dem Haushaltsratgeber — Löschpapier auflegen, Wachs hineinschmelzen — eine ehrliche Einordnung: Auf Tischdecken und Polsterstoff ist er bewährt, dort darf Wachs in die Faser schmelzen und aufgesogen werden. Beschichtetes Leder stellt andere Bedingungen: Die Zurichtung verträgt Bügeleisenhitze nicht, und geschmolzenes Wachs zieht in Narbung und Nähte, statt ins Papier zu steigen. Auf Leder führt der kalte Weg zum Ziel, der heiße in die Aufbereitung.

    Nach dem Lösemittel ist das Leder ungeschützt

    Ein Lösemittel unterscheidet nicht zwischen dem Wachsfleck und dem Pflegefilm, der dort hingehört. Nach der Behandlung ist die Stelle vollständig entfettet — sauber, aber ohne den Feuchtigkeitsschutz, von dem geschmeidiges Leder lebt. Bleibt das so, trocknet die Zone schneller aus als ihre Umgebung und zeichnet sich nach Monaten matt ab.

    Deshalb gehört zu jedem Einsatz des Wachsentferners der Abschluss mit der passenden Lederpflege: dünn auftragen, einziehen lassen, Überschuss abnehmen. Die behandelte Stelle bekommt ihren Schutzfilm zurück und gleicht sich optisch wieder an die Fläche an. Wir sehen häufig entfettete Zonen, die monatelang ungepflegt blieben — die Ränder, die dabei entstehen, sind vermeidbar.

    Steht statt Pflege eine Reparatur an, übernimmt ein anderer Spezialist die Fläche: COLOURLOCK "Degreaser", der lösemittelfreie Entfetter der Serie, bereitet ganze Sitzflächen auf Neufärbung und Versiegelung vor. Die Arbeitsteilung ist klar — der Stain Remover löst punktuell sichtbare Wachs- und Pflegefilme, der Degreaser entfettet flächig und materialschonend dort, wo anschließend Lederfarbe haften muss. Wer beide verwechselt, wundert sich entweder über mangelnde Löskraft oder über unnötig scharfe Chemie auf großer Fläche.

    In der Reihenfolge eines kompletten Neuaufbaus heißt das: reinigen, Wachs und Filme lösen, entfetten, färben oder versiegeln, pflegen. Für den Alltagsfall — ein Fleck, ein Film, kein Farbschaden — reicht die kurze Kette aus Lederreiniger, Stain Remover und Pflege. Beide Wege beginnen mit demselben Schritt und enden mit demselben: sauberes Leder, geschützte Oberfläche.

    Offenporiges Leder und tiefes Fett sind nicht sein Fall

    Der Stain Remover ist für pigmentiertes Glattleder und lösemittelbeständige Oberflächen gemacht — und diese Eingrenzung ist ernst gemeint. Offenporiges Anilinleder und Rauleder saugen Lösemittel auf wie jede andere Flüssigkeit: Statt eines gelösten Flecks entstehen dunkle Ränder, die tiefer sitzen als das Wachs davor. Aus unserer Praxis sind es fast immer Anilin-Sofas und Vintage-Taschen, bei denen der gut gemeinte Fleckenversuch schiefgeht — dort gehört vor jeden Produkteinsatz der Test an verdeckter Stelle, und im Zweifel die Frage an uns statt des Versuchs.

    Auch Kunstleder verlangt den Test. Viele moderne Bezüge sind PU-beschichtet und stecken den Tuchkontakt weg, manche Beschichtungen quellen unter Lösemitteln an oder werden stumpf. Eine verdeckte Stelle, ein Tropfen auf dem Tuch, eine Minute Geduld — dann weißt du, ob die Oberfläche mitspielt, bevor die Sitzfläche es dir beantwortet.

    Die zweite Grenze ist die Tiefe. Der Stain Remover arbeitet an der Oberfläche — Fett, das über Jahre in Kopfstütze oder Armlehne eingezogen ist, erreicht er nicht. Dafür arbeitet COLOURLOCK "Grease Absorber Paste" aus derselben Serie in die Gegenrichtung: Sie zieht eingelagertes Fett über Stunden aus dem Leder heraus, statt es anzulösen. Und eingezogene Farbstoffe wie Jeansblau sind wieder ein eigenes Kapitel mit eigenem Produkt. Welcher Spezialist welchen Fleck übernimmt, sortiert die Übersicht der Fleckenentferner von COLOURLOCK.

    Und schließlich: Der Wachsentferner ist kein Reiniger für die regelmäßige Runde. Als Alltagsprodukt eingesetzt würde er das Leder bei jeder Anwendung entfetten und die Pflege gleich mit abtragen — Lösemittelchemie ist die Ausnahme im Lederjahr, nicht die Routine. Für alles Regelmäßige bleibt der milde Lederreiniger zuständig, und das ist keine Einschränkung, sondern die Arbeitsteilung, aus der die Serie besteht.

    Ein Liter für den Ernstfall, zehn für den Betrieb

    Für Privatanwender ist die Rechnung einfach: Wachs- und Pflegefilm-Fälle kommen selten, und wenn, dann brauchst du wenige Milliliter übers Tuch. Die Variante 1000 ml / 1 Liter ist damit eine Bereitschafts-Flasche, die Auto, Sofa und Schuhschrank über Jahre begleitet — gekauft wird sie idealerweise vor dem ersten Kerzenabend, nicht danach, denn der frische Fleck ist der dankbare Fleck.

    Aufbereiter und Sattlereien rechnen anders. Wer wöchentlich Leder für Reparatur und Neufärbung vorbereitet, verbraucht das Lösemittel flächig und regelmäßig — dafür steht das 10-Liter-Gebinde, aus dem kleinere Arbeitsflaschen befüllt werden. Dieselbe Rezeptur, derselbe Arbeitsschritt, nur im Maßstab des Betriebs.

    Wenn du unsicher bist, ob dein Fall überhaupt ein Wachsfall ist, hilft der Blick auf den Glanz: Speckig spiegelnde Stellen an Kontaktzonen sprechen für Film und damit für den Stain Remover, matte dunkle Zonen für eingezogenes Fett, bläulicher Schleier auf hellem Leder für Farbtransfer. Jede dieser Antworten hat in der Serie ihren eigenen Spezialisten — die Fleckenentferner-Übersicht führt dich zum passenden, und eine kurze Nachricht an uns tut es auch.

    Der Gedanke, der dahinter steht, ist derselbe wie in der ganzen COLOURLOCK-Welt: Die Marke verdient ihr Geld seit 1995 mit Reparatur und Neufärbung — der Wachsentferner existiert, damit es dazu nicht kommt. Ob ein Kerzentropfen eine Anekdote bleibt oder eine Neufärbung wird, entscheidet die Reihenfolge eines einzigen Abends: kalt abheben, übers Tuch lösen, neu pflegen.

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