SONAX
XTREME Ceramic Polish "All-in-One" Politur
Polieren und Versiegeln in einem Schritt mit Keramik-Schutz
500 mlAuf Lager (7 Stück)CHF 16.32CHF 24.01Inhalt: 500mlGrundpreis (CHF 32.64 / l)Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: CHF 24.99Nicht verfügbarSONAX
XTREME BrilliantWax 1 Politur mit Wachsversiegelung
Hybrid-NPT-Hartwachs für bis zu 4 Monate Tiefenglanz
500 mlAuf Lager (6 Stück)CHF 15.40CHF 22.65Inhalt: 500mlGrundpreis (CHF 30.80 / l)Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: CHF 22.99Nicht verfügbarSONAX
Politur mit Hybrid NPT Versiegelung für alle Lacke
500 mlNachbestelltCHF 15.40CHF 22.65Inhalt: 500mlGrundpreis (CHF 30.80 / l)Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: CHF 22.99Nicht verfügbarSONAX
Kraftvolle Politur mit Wachsschutz für stumpfen Lack
500 mlAuf Lager (6 Stück)CHF 15.40CHF 22.65Inhalt: 500mlGrundpreis (CHF 30.80 / l)Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: CHF 22.99Nicht verfügbar
Die richtige Politur für jeden Lackzustand — SONAX XTREME Politur im abgestuften System
Welche SONAX XTREME Politur passt zu deinem Lack? Die Serie staffelt Polierkraft und Versiegelung in vier Stufen — von der schleifmittelfreien Wachspflege für Neuwagenlack bis zur intensiven Reparaturpolitur für verwitterte Oberflächen. Ein System, kein Ratespiel.
Nicht jeder Lack braucht dieselbe Behandlung — und genau das macht die SONAX XTREME Politur als Serie so sinnvoll. Statt eines einzelnen Alleskönners bietet SONAX vier aufeinander abgestimmte Produkte, die nach Lackzustand gestaffelt sind: von der reinen Glanzauffrischung mit Wachsschutz bis zur aggressiven Korrekturpolitur für Lacke, die jahrelang ohne Pflege in der Witterung standen. Das Prinzip dahinter ist einfach — du schätzt deinen Lack ein und greifst zur passenden Stufe, statt dich durch Dutzende Einzelprodukte verschiedener Marken zu arbeiten.
- Vier Stufen für vier Lackzustände. BrilliantWax 1 für neuwertige Lacke ohne Kratzer, Polish+Wax 2 für leichte Gebrauchsspuren, Polish+Wax 3 für stark verwitterte Oberflächen und die Ceramic Polish All-in-One als Keramik-Alternative mit Sofortversiegelung. So triffst du immer die richtige Polierkraft.
- Politur und Schutz in einem Arbeitsgang. Jedes Produkt der Serie kombiniert Aufbereitung mit einer integrierten Versiegelung — entweder auf Wachsbasis (BrilliantWax 1, Polish+Wax 2 und 3) oder als Keramikversiegelung (Ceramic Polish). Du polierst und versiegelst gleichzeitig, statt zwei separate Produkte nacheinander aufzutragen.
- Hand- und Maschinenanwendung möglich. Alle vier Produkte lassen sich sowohl per Poliermaschine als auch von Hand mit einem Applikationspad verarbeiten. Das macht die Serie für Einsteiger genauso zugänglich wie für erfahrene Detailer mit Maschinenausstattung.
Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler bei der Politurwahl ist, nach Gefühl statt nach Lackzustand zu greifen. Eine zu aggressive Politur auf neuwertigem Lack trägt unnötig Klarlack ab, eine zu milde auf verwittertem Lack bringt kein sichtbares Ergebnis. Faustregel: Fahre mit dem Fingernagel quer über eine unauffällige Stelle — spürst du nichts, reicht BrilliantWax 1. Spürst du feine Rillen, nimm Polish+Wax 2. Fühlt sich die Oberfläche rau an oder sieht im Gegenlicht matt aus, ist Polish+Wax 3 die richtige Wahl.
Wie das Stufensystem der SONAX XTREME Politur funktioniert
SONAX hat die XTREME-Polituren nicht nach Preis oder Gebindegröße gestaffelt, sondern nach Polierwirkung und Schutzkonzept. Jede Stufe löst ein anderes Problem — und diese Klarheit ist der größte Vorteil gegenüber Serien, bei denen du erst recherchieren musst, was wofür gedacht ist.
BrilliantWax 1 arbeitet ohne nennenswerte Schleifpartikel. Es ist im Grunde eine Wachsversiegelung mit minimaler Glanzkorrektur — gedacht für Lacke, die schon gut aussehen und nur aufgefrischt werden sollen. Die Hybrid NetProtection Technology bildet eine Wachsschicht, die bis zu vier Monate hält und einen ausgeprägten Wasserabperleffekt erzeugt. Wer einen Neuwagen oder frisch aufbereiteten Lack regelmäßig schützen will, findet hier das passende Produkt.
Polish+Wax 2 ist der meistverkaufte Allrounder der Serie — und das aus gutem Grund. Der moderate Schleifmittelanteil entfernt leichte Waschkratzer, Wasserspotflecken und erste Witterungsspuren, ohne den Klarlack übermäßig zu beanspruchen. Gleichzeitig legt die integrierte Wachsversiegelung eine Schutzschicht auf, die den Lack drei bis vier Monate lang vor UV-Strahlung, Vogelkot und Industriestaub schützt. Für den Großteil aller Fahrzeuge im normalen Gebrauch — ob Garagenwagen oder regelmäßig gewaschen — ist Polish+Wax 2 die richtige Wahl.
Polish+Wax 3 greift deutlich stärker ein. Die höhere Schleifmittelkonzentration ist für Lacke konzipiert, die sichtbar verwittert sind: matte Flächen, tiefere Kratzer, Farbschleier durch langjährige UV-Einwirkung. Die Politur trägt die beschädigte Klarlackschicht kontrolliert ab und glättet die Oberfläche, sodass der darunterliegende Lack wieder reflektiert. Die Wachsversiegelung schließt den Prozess ab und gibt dem Lack Grundschutz für die nächsten Monate. Polish+Wax 3 ist die Rettung für Fahrzeuge, die lange ohne Pflege standen.
Ceramic Polish All-in-One verfolgt einen anderen Ansatz: Statt einer Wachsversiegelung nutzt sie eine Keramikkomponente, die sich beim Auspolieren auf der Lackoberfläche verankert. Der Abtrag liegt zwischen BrilliantWax 1 und Polish+Wax 2 — leichte Kratzer verschwinden, aber die Hauptleistung ist die Keramikversiegelung, die bis zu sechs Monate hält. Wer seinen Lack in einem Schritt auffrischen und langfristig schützen will, ohne mit separaten Coating-Produkten zu arbeiten, liegt hier richtig.
Diese Staffelung bedeutet in der Praxis: Du greifst nicht zur „stärksten" Politur, sondern zur „richtigen". Das schont deinen Klarlack langfristig — denn jede Politur trägt Material ab, und wer regelmäßig zur aggressivsten Stufe greift, verdünnt die Klarlackschicht schneller als nötig. Umgekehrt bringt eine zu milde Politur auf verwittertem Lack nur kosmetische Verbesserungen, die nach der ersten Wäsche wieder verschwinden. Das System nimmt dir diese Entscheidung ab, weil die vier Stufen klar voneinander abgegrenzt sind.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Alle vier Varianten basieren auf abnehmenden Schleifpartikeln (Diminishing Abrasives). Die Schleifkörner zerbrechen während der Verarbeitung in immer feinere Partikel und erzeugen dadurch automatisch ein immer feineres Finish, je länger du polierst. Das macht die Produkte vergleichsweise fehlertolerant — auch wenn du ein paar Sekunden länger polierst als nötig, hinterlässt du keine Schleifspuren, weil die Partikel sich bereits zerlegt haben. Im Gegensatz dazu verwenden einige professionelle Polituren nicht-diminishing Abrasives (SMAT-Technologie), bei denen die Korngröße konstant bleibt — das erlaubt präzisere Kontrolle, erfordert aber auch mehr Erfahrung, weil Überpolieren ein reales Risiko wird. Für die XTREME-Zielgruppe — Fahrzeugbesitzer und ambitionierte Hobbypfleger — ist die Diminishing-Technologie die sicherere Wahl, weil sie das Ergebnis auch bei weniger Übung konsistent hält.
SONAX XTREME Politur anwenden — der richtige Ablauf von Vorbereitung bis Finish
Das Ergebnis einer Politur hängt mindestens genauso stark von der Vorbereitung und der Technik ab wie vom Produkt selbst. Wer die Grundregeln beachtet, bekommt mit jeder XTREME-Variante ein sauberes Resultat.
Vorwäsche ist Pflicht. Jedes Staubkorn auf der Lackoberfläche wird beim Polieren zum Schleifmittel — und zwar zum unkontrollierten. Deshalb gilt: Fahrzeug gründlich waschen, idealerweise mit einem XTREME Shampoo in der Zwei-Eimer-Methode, danach vollständig trocknen. Wer besonders gründlich arbeitet, setzt vorher eine Vorreinigung per Snow Foam ein, um anhaftenden Schmutz berührungslos zu lösen.
Produkt sparsam dosieren. Ein haselnussgroßer Klecks pro Panel (Tür, Kotflügel, Motorhaube) reicht aus. Zu viel Politur macht die Oberfläche rutschig — das Pad verliert den Grip und die Schleifpartikel arbeiten weniger effektiv. Lieber zweimal dünn auftragen als einmal dick.
Maschinenpolitur: Mit einer Exzenter-Poliermaschine erzielst du die gleichmäßigsten Ergebnisse. Für BrilliantWax 1 und Ceramic Polish empfiehlt sich ein weiches Finish-Pad bei 800–1.200 U/min. Für Polish+Wax 2 ein mittleres Pad bei 1.000–1.500 U/min. Für Polish+Wax 3 ein Cutting-Pad bei 1.200–1.800 U/min — hier langsam starten und die Drehzahl nur bei Bedarf erhöhen, um Hologramme zu vermeiden.
Handpolitur: Politur mit einem Schaumstoff-Applikator in kreisenden Bewegungen auftragen, 30–60 Sekunden pro Fläche einarbeiten, danach mit einem sauberen Mikrofasertuch auspolieren. Per Hand dauert ein ganzes Fahrzeug etwa drei bis vier Stunden — dafür hast du volle Kontrolle und kein Hologramm-Risiko. Der Handweg eignet sich besonders gut für Details: Türkanten, Stoßstangenübergänge, Bereiche rund um Embleme und Zierleisten, an die du mit einer Poliermaschine nur schwer herankommst. Viele erfahrene Detailer arbeiten deshalb hybrid — große Flächen mit der Maschine, Kanten und Details per Hand.
Nachbehandlung: Die Versiegelungsschicht braucht Zeit zum Aushärten. Nach dem Polieren das Fahrzeug mindestens vier bis sechs Stunden nicht waschen und nach Möglichkeit nicht im Regen stehen lassen. Danach pflegt ein XTREME Quick Detailer die Oberfläche zwischen den Waschgängen und verlängert die Haltbarkeit der Versiegelung spürbar.
Typische Fehler vermeiden: Zu viel Drehzahl mit einem aggressiven Pad ist der häufigste Anfängerfehler bei der Maschinenpolitur — das Ergebnis sind Hologramme, feine Wellenstrukturen im Klarlack, die sich im Sonnenlicht als störende Lichtreflexe zeigen. Starte deshalb immer mit niedriger Drehzahl und steigere nur, wenn der Abtrag nicht ausreicht. Ebenso wichtig: Arbeite immer mit überlappenden Bahnen — jeder Strich sollte den vorherigen zu etwa einem Drittel überdecken, damit keine unbehandelten Streifen entstehen. Per Hand gilt dasselbe Prinzip: Gleichmäßiger Druck und systematisches Arbeiten von Panel zu Panel liefert bessere Ergebnisse als willkürliches Wischen über die gesamte Fläche.
Temperatur beachten: Politur haftet am besten auf Lackoberflächen zwischen 15 und 25 °C. Direkte Sonneneinstrahlung trocknet das Produkt zu schnell aus, bevor die Schleifpartikel ihre Arbeit erledigen können — das Ergebnis sind Schlieren und ein ungleichmäßiges Finish. Im Hochsommer arbeitest du am besten frühmorgens, spätabends oder in einer Garage. Auch bei Temperaturen unter 10 °C leidet die Verarbeitbarkeit spürbar: Die Politur wird zähflüssiger und lässt sich schwerer gleichmäßig verteilen. Ein einfacher Test — halte die flache Hand auf das Blech. Fühlt sich die Oberfläche wärmer an als deine Haut, ist es zu heiß. Fühlt sie sich kalt an, warte lieber, bis sich das Fahrzeug auf Umgebungstemperatur erwärmt hat. Wer in einer beheizten Garage arbeitet, hat diese Probleme nicht — aber die Mehrheit der Hobbypfleger arbeitet draußen, weshalb die Wahl des Zeitfensters genauso wichtig ist wie die Wahl der Politur.
Welche XTREME Politur für welchen Lack — Entscheidungshilfe nach Zustand
Die Entscheidung fällt leichter, wenn du deinen Lackzustand ehrlich einschätzt. Hier die vier typischen Szenarien:
Neuwagen oder frisch aufbereiteter Lack: Der Lack glänzt, zeigt keine sichtbaren Kratzer und perlt Wasser noch gut ab. Hier ist keine Korrektur nötig — BrilliantWax 1 frischt den Glanz auf und legt eine schützende Wachsschicht darüber. Alternativ die Ceramic Polish All-in-One, wenn du längeren Schutz durch Keramik bevorzugst.
Alltagslack mit leichten Gebrauchsspuren: Feine Waschkratzer, minimale Wasserflecken, leichter Glanzverlust — das betrifft die Mehrheit aller gepflegten Fahrzeuge nach ein bis zwei Jahren. Polish+Wax 2 gleicht diese Spuren aus und versiegelt den Lack wieder. Das ist der Klassiker, der in den meisten Fällen passt.
Vernachlässigter oder stark beanspruchter Lack: Sichtbare Kratzer, matte Flächen, Farbschleier, raue Oberfläche im Fingernagel-Test. Hier braucht es den höheren Abtrag von Polish+Wax 3, um die beschädigte Klarlackschicht zu glätten und den Lack wieder zum Reflektieren zu bringen.
Du willst alles in einem Schritt — polieren und keramisch versiegeln: Die Ceramic Polish All-in-One poliert leichte bis mittlere Defekte aus und hinterlässt gleichzeitig eine Keramikversiegelung. Ideal, wenn du maximale Effizienz suchst und dein Lack keine schwere Korrekturarbeit braucht.
Sonderfall Metallic- und Perleffektlacke: Bei Metalliclacken ist der Klarlack besonders dünn — deshalb gilt hier besondere Vorsicht bei der Stufenwahl. Lieber eine Stufe milder starten und das Ergebnis prüfen, bevor du zur nächsthöheren greifst. Auf hellen Metalliclacken (Silber, Weiß-Metallic) fallen Hologramme stärker auf als auf dunklen Farben, weshalb hier ein Finish-Pad in Kombination mit Polish+Wax 2 oft das bessere Ergebnis liefert als die Kombination mit einem Cutting-Pad.
Kombination für schwere Fälle: Wenn Polish+Wax 3 allein nicht reicht — etwa bei Lacken mit tiefen Kratzern oder starken Oxidationsspuren — kannst du in zwei Durchgängen arbeiten: Erst Polish+Wax 3 mit einem Cutting-Pad für den Hauptabtrag, danach Polish+Wax 2 mit einem Finish-Pad, um die Oberfläche zu glätten und die Versiegelung gleichmäßig aufzubauen. Dieser Zwei-Stufen-Ansatz kombiniert die Schleifleistung der 3 mit dem sauberen Finish der 2.
Im Zweifelsfall: Starte mit der milderen Variante. Es ist einfacher, bei Bedarf nachzupolieren, als einen überpolierten Lack rückgängig zu machen. Wer mehrere Fahrzeuge pflegt, fährt mit Polish+Wax 2 und Polish+Wax 3 als Kombination am flexibelsten.
SONAX XTREME vs. PROFILINE Politur — was passt besser zu dir?
SONAX bietet mit der PROFILINE-Serie eine zweite Politurlinie an, die konsequent auf maschinelle Verarbeitung und professionellen Einsatz ausgelegt ist. Der Unterschied ist nicht die Qualität, sondern die Zielgruppe und das Anwendungsprinzip.
XTREME richtet sich an Fahrzeugbesitzer und ambitionierte Hobbypfleger, die ein Produkt suchen, das poliert und versiegelt — fertig. Jede XTREME Politur enthält bereits eine Schutzkomponente (Wachs oder Keramik). Die Anwendung ist unkompliziert, auch per Hand möglich, und das System erklärt sich über die vier Stufen selbst.
PROFILINE trennt Polieren und Versiegeln konsequent. Produkte wie CutMax, PerfectFinish oder EX sind reine Schleifpolituren ohne Schutzkomponente — danach muss zwingend eine separate Versiegelung folgen. Das ergibt für professionelle Aufbereiter Sinn, die mit verschiedenen Maschinen-Setups arbeiten, unterschiedliche Pad-Kombinationen testen und maximale Kontrolle über Abtrag und Finish brauchen. CutMax etwa hat einen deutlich höheren Abtrag als Polish+Wax 3, ist aber auch anspruchsvoller in der Handhabung und setzt Maschinenerfahrung voraus. PerfectFinish wiederum ist eine reine Hochglanz-Finishpolitur, die nach einem Schleifschritt die letzten Mikrokratzer beseitigt — ein Zwischenschritt, den das XTREME-System durch die Diminishing-Abrasives-Technologie eingebaut hat und nicht separat braucht.
Die ehrliche Einordnung: Für die jährliche Lackpflege am eigenen Fahrzeug oder für Kunden, die einen schnellen, zuverlässigen Workflow suchen, ist XTREME die effizientere Wahl. Wer schwere Lackkorrekturen durchführt — Lackschäden, tiefe Kratzer, Hologrammbeseitigung — greift zur PROFILINE, weil dort die Abstufung feiner und die Kombination mit professionellen Poliermaschinen optimiert ist.
Und der Marktvergleich? Politurserien anderer Hersteller wie Menzerna, Koch Chemie oder Gyeon setzen in der Regel ebenfalls auf ein abgestuftes System aus Schleif-, Finish- und One-Step-Polituren. Der entscheidende Unterschied bei XTREME ist die integrierte Versiegelung: Während du bei Menzerna oder Koch Chemie nach dem Polieren zwingend eine separate Versiegelung auftragen musst, sparst du dir diesen Schritt bei XTREME. Das macht die Serie nicht automatisch besser — aber für alle, die Aufbereitung und Schutz in einem Arbeitsgang erledigen wollen, ist es ein echtes Effizienzargument. Ein weiterer Vorteil der XTREME-Serie ist die niedrige Einstiegshürde: Das 1/2/3-System ist auch ohne Vorkenntnisse in wenigen Minuten verstanden, während professionelle Politurserien oft mit Abtragsschritten, Cut-Werten und Finish-Stufen arbeiten, die Einarbeitung erfordern. Wer dagegen professionell aufbereitet und den Kunden zwischen verschiedenen Versiegelungsoptionen (Wachs, Spraywachs, Keramik-Coating) wählen lassen will, braucht die Trennung und greift zu reinen Schleifpolituren.
Haltbarkeit verlängern — so holst du das Maximum aus der XTREME Versiegelung
Die integrierte Versiegelung der XTREME Polituren hält je nach Variante drei bis sechs Monate. Das ist kein Mangel, sondern physikalische Realität — Witterung, Waschanlagen und UV-Strahlung bauen jede Schutzschicht ab. Was du beeinflussen kannst, ist wie schnell das passiert.
Handwäsche statt Waschanlage: Bürstenwaschstraßen sind der größte Feind jeder Versiegelung. Die rotierenden Textilstreifen erzeugen bei jedem Durchgang feine Reibung auf der Schutzschicht — nicht genug für sichtbare Kratzer, aber ausreichend, um die Wachs- oder Keramikschicht sukzessive abzutragen. Eine Handwäsche mit der Zwei-Eimer-Methode erzeugt deutlich weniger mechanische Belastung, weil der Waschhandschuh gezielt geführt wird statt mit hoher Geschwindigkeit über die Oberfläche zu rotieren. Wer seinen Lack konsequent per Hand wäscht, verlängert die Haltbarkeit der Versiegelung um mehrere Wochen bis Monate.
Quick Detailer als Zwischenpflege: Wenn der Wasserabperleffekt nach einigen Wochen nachlässt, kannst du ihn mit einem XTREME Quick Detailer oder der XTREME Sprühversiegelung auffrischen, ohne den Lack erneut polieren zu müssen. Das verlängert die Standzeit der Grundversiegelung deutlich.
Schattenparker gewinnen: UV-Strahlung baut Wachsversiegelungen messbar schneller ab als Keramik. Wer sein Fahrzeug überwiegend in der Garage oder im Schatten parkt, verlängert die Haltbarkeit aller XTREME Polituren um 30–50 %. Die Ceramic Polish profitiert davon weniger, weil Keramik von Natur aus UV-resistenter ist — ein weiteres Argument für die All-in-One bei Fahrzeugen, die regelmäßig im Freien stehen. Auch Baumharz, Vogelkot und Insektenreste greifen die Versiegelung an, wenn sie längere Zeit auf der Oberfläche verbleiben. Je schneller du organische Verunreinigungen entfernst — idealerweise innerhalb weniger Tage —, desto weniger leidet die Schutzschicht.
Wann neu polieren? Solange der Lack Wasser noch sichtbar abperlen lässt, reicht Pflege ohne Politur. Erst wenn der Glanz dauerhaft nachlässt und Pflegeprodukte den Effekt nicht mehr auffrischen können, ist es Zeit für eine neue Politurrunde — das ist typischerweise nach 6 bis 12 Monaten der Fall.
Der komplette XTREME-Pflegeworkflow: Die Politur ist nur ein Baustein im System. Davor steht die Wäsche mit XTREME Shampoo, danach die Pflege mit Quick Detailern und bei Bedarf eine Nachversiegelung mit der XTREME Sprühversiegelung. Wer den kompletten Workflow einhält — waschen, polieren, pflegen — bekommt mehr Standzeit aus seiner Politur als jemand, der nur einmal im Jahr poliert und den Lack dazwischen sich selbst überlässt. Die einzelnen Produkte der XTREME Lackpflege sind aufeinander abgestimmt und verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung.
Häufig gestellte Fragen zur SONAX XTREME Politur
Was ist der Unterschied zwischen SONAX XTREME Polish+Wax 2 und Polish+Wax 3?
Polish+Wax 2 ist für leicht beanspruchte Lacke mit feinen Waschkratzern und minimalem Glanzverlust — der Klassiker für den Großteil aller gepflegten Fahrzeuge. Polish+Wax 3 hat einen deutlich höheren Schleifmittelanteil und ist für stark verwitterte, matte oder tiefverkratzte Lacke konzipiert. Im Zweifel startest du mit der 2 — nachpolieren ist einfacher als überpoliertem Lack zu reparieren.
Kann ich SONAX XTREME Politur ohne Poliermaschine anwenden?
Ja, alle vier XTREME Polituren lassen sich per Hand mit einem Schaumstoff-Applikator verarbeiten. Die Handanwendung dauert länger — rechne mit drei bis vier Stunden für ein ganzes Fahrzeug — liefert aber ein gleichwertiges Ergebnis. Für große Flächen ist eine Exzenter-Poliermaschine effizienter, für Details und schwer zugängliche Stellen ist Handarbeit sogar präziser.
Wie lange hält die Versiegelung der XTREME Politur?
Die Wachsversiegelung von BrilliantWax 1, Polish+Wax 2 und Polish+Wax 3 hält typischerweise drei bis vier Monate. Die Ceramic Polish All-in-One erreicht dank Keramikkomponente bis zu sechs Monate Standzeit. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt von Witterung, Stellplatz und Waschmethode ab — Handwäsche und Schattenparken verlängern die Schutzwirkung deutlich.
Brauche ich nach der XTREME Politur noch eine separate Versiegelung?
Nein, das ist der Vorteil der XTREME-Serie: Jede Politur enthält bereits eine Schutzkomponente — entweder Wachs oder Keramik. Du polierst und versiegelst in einem Arbeitsgang. Wer die Schutzwirkung zwischen den Politurdurchgängen auffrischen möchte, kann einen XTREME Quick Detailer oder eine Sprühversiegelung verwenden, ohne erneut polieren zu müssen.
Was ist besser — SONAX XTREME oder PROFILINE Politur?
Die XTREME-Serie poliert und versiegelt in einem Schritt — ideal für Privatanwender und die regelmäßige Fahrzeugpflege. PROFILINE trennt Polieren und Versiegeln konsequent und bietet feinere Abtragsstufen für schwere Lackkorrekturen mit professionellen Maschinen. Für die jährliche Lackpflege am eigenen Auto ist XTREME effizienter, für professionelle Aufbereitung mit maximaler Kontrolle greifst du zur PROFILINE.