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Verfärbungsentferner von COLOURLOCK

(1 Produkte)
Der Verfärbungsentferner von COLOURLOCK ist die letzte Reinigungsstufe für pigmentiertes Glattleder: COLOURLOCK "GLD Solvent" löst Jeans-Abfärbungen, Farbtransfer und alte Beschichtungsreste an, die in die Farbschicht eingezogen sind und keinem Lederreiniger mehr folgen. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie. Erhältlich als 40 ml (Stift / Pen), 250 ml und 1000 ml / 1 Liter.

Ansicht als

  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "GLD Solvent" Starker Entferner für hartnäckige Verfärbungen auf Glattleder

    Entferner für Verfärbungen und Farbtransfer auf Leder

    Auf Lager (4× 1000 ml / 1 Liter · 2× 250 ml · 1× 40 ml (Stift / Pen))
    Ab CHF 21.97 CHF 23.03
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (CHF 21.97 / l)
    Alle Einzelheiten
  • Jeans-Abfärbungen von hellem Leder entfernt der Verfärbungsentferner von COLOURLOCK

    Was ist der Verfärbungsentferner von COLOURLOCK? Die letzte Reinigungsstufe für pigmentiertes Glattleder: COLOURLOCK "GLD Solvent" löst Jeans-Abfärbungen, Farbtransfer und alte Beschichtungsreste an, die bereits in die Farbschicht eingezogen sind und keinem Lederreiniger mehr folgen. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.


    Der Verfärbungsentferner von COLOURLOCK übernimmt die Fälle, in denen Reinigung an ihre chemische Grenze kommt: Jeansblau, das in die Farbschicht heller Ledersitze eingezogen ist, Farbtransfer von Gürteln und Jacken, alte Beschichtungsreste vor einer Reparatur. COLOURLOCK "GLD Solvent" öffnet die oberste Farbschicht kontrolliert, löst die eingelagerten Pigmente an und macht die Stelle frei für Pflege, Farbauffrischung oder Neuversiegelung. Dahinter steht die Reparaturpraxis des Lederzentrums seit 1995.

    • Löst, was kein Lederreiniger mehr erreicht. Tenside arbeiten auf der Deckschicht — eingezogenes Jeansblau sitzt in ihr. Die Lösemittelformel von GLD Solvent lockert die Bindung der eingelagerten Farbpigmente, und die Verfärbung wandert ins Tuch statt tiefer ins Leder.
    • Entwickelt als Reparaturvorbereitung, seit 1995. COLOURLOCK entstand im Lederzentrum, wo verfärbte Leder vor jeder Neufärbung angelöst und vorbereitet werden. Genau diese Herkunft erklärt die kontrollierte Wirkung: stark genug für eingezogene Pigmente, dosiert genug, dass die Lederfarbe die Behandlung übersteht.
    • Drei Gebinde vom Stift bis zum Liter. Die Variante 40 ml (Stift / Pen) arbeitet punktgenau auf einzelnen Wangen und Taschenkanten, 250 ml deckt ganze Sitzgarnituren und Möbel ab, 1000 ml / 1 Liter ist die Größe für Aufbereiter, die jede Woche helles Leder auf dem Tisch haben.

    Praxistipp von Detailing1: Der teuerste Fehler bei Jeans-Abfärbung ist der Griff zum Hausmittel. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu hellen Ledersitzen, die nach Waschpulver-Lauge, Körperlotion oder Schmutzradierer fleckiger sind als vorher: Diese Mittel verteilen den gelösten Farbstoff großflächig, reiben ihn tiefer in die Schicht oder schmirgeln die Pigmentierung gleich mit ab. Der sichere Weg ist die Eskalationsleiter: frische Abfärbung mit dem Lederreiniger abnehmen, und nur was danach bleibt, punktuell mit COLOURLOCK "GLD Solvent" anlösen — wenige Tropfen aufs Tuch, nie direkt aufs Leder, nach jeder Bahn das Tuch kontrollieren.


    Jeansblau wandert bei jeder Fahrt in die Deckschicht

    Indigo, der klassische Jeansfarbstoff, ist nicht reibecht: Er dringt beim Färben kaum in die Baumwollfaser ein, sondern lagert sich an ihrer Oberfläche an. Genau deshalb bekommen Jeans mit den Jahren ihre helle Waschung — und genau deshalb wandert bei jeder Fahrt ein Hauch Farbstoff auf das, was die Hose berührt. Reibung, Körperwärme und ein wenig Feuchtigkeit reichen, und auf beigem oder grauem Glattleder zeichnen sich Sitzwange, Sitzfläche und Einstiegskante langsam blau.

    Der Zeitfaktor entscheidet über den Aufwand. Frischer Abrieb liegt auf der Zurichtung — der lackähnlichen Farb- und Schutzschicht, die pigmentiertes Autoleder trägt — und folgt dort noch jedem guten Lederreiniger. Über Wochen arbeiten Wärme und Druck die Pigmente in die Schicht ein, und ab diesem Punkt hält sie kein Tensid mehr. Was heute eine Reinigungsrunde ist, ist im Winter ein Fall für Lösemittelchemie — und ein Jahr später womöglich einer für die Neufärbung.

    Feuchtigkeit beschleunigt den Transfer spürbar. Eine regennasse Jeans oder ein verschwitzter Sommertag geben mehr Farbstoff ab als trockener Stoff — die Feuchte löst das Indigo an der Faseroberfläche an und trägt es in die Mikrostruktur der Deckschicht. Wer im Herbst regelmäßig mit nasser Hose einsteigt, sieht auf beigem Leder nach einer Saison, was sonst zwei Jahre dauert. Gerade nach der nassen Jahreszeit lohnt deshalb der prüfende Blick auf die Kontaktzonen.

    Helles Leder ist dabei nicht empfindlicher als dunkles, es ist nur ehrlicher: Auf schwarzen Sitzen läuft derselbe Farbtransfer unsichtbar ab. Und das Problem endet nicht am Autositz — helle Ledertaschen, Sofakanten und Autositze aus Möbelhäusern zeigen dieselben blauen Schatten an den Kontaktzonen. Für den Entferner spielt die Herkunft keine Rolle, solange das Substrat stimmt: pigmentiertes Glattleder mit intakter Farbschicht.

    Der Verfärbungsentferner beginnt, wo Lederreiniger aufhören

    Die Reihenfolge ist der eigentliche Kaufberater. Frische Abfärbung gehört zuerst an die Lederreiniger von COLOURLOCK: Die milde Stufe nimmt den Abrieb der letzten Wochen, die starke auch verdichtete Beläge aus Fett und Farbstoff. Bleibt nach zwei Durchgängen weiter Blau sichtbar, ist der Farbstoff in die Schicht eingezogen — ab hier wechselt die Chemie, und COLOURLOCK "GLD Solvent" übernimmt.

    Innerhalb der Fleckenentferner von COLOURLOCK hat jeder Schadenstyp sein eigenes Werkzeug: COLOURLOCK "Stain Remover" nimmt Flecken und Wachsreste, die COLOURLOCK "Grease Absorber Paste" zieht eingezogenes Fett per Absorption aus dem Leder, und der GLD Solvent ist die Antwort auf Farbtransfer und Beschichtungsreste. Wer die Schadenstypen auseinanderhält, kauft einmal richtig statt dreimal daneben.

    Die Wenn-dann-Logik in Kurzform: Wenn die Abfärbung frisch ist, reicht der Reiniger. Wenn sie eingezogen ist, übernimmt der GLD Solvent. Wenn danach Farbe fehlt oder ein Schatten bleibt, beginnt das Färben. Jede Stufe spart die nächste — solange du früh genug ansetzt.

    Aus dem Detailing1-Alltag können wir die häufigste Verwechslung klar benennen: Verfärbung gegen abgeriebene Farbe. Blau auf beigem Leder ist ein Fall für den Entferner. Helle Stellen auf dunklem Leder sind fast immer das Gegenteil — dort ist die Pigmentierung durchgescheuert, es gibt nichts zu lösen, sondern etwas nachzufärben. Der Test ist einfach: Verfärbung liegt als fremder Ton über der Lederfarbe, Abrieb legt die hellere Unterseite frei. Im Zweifel schicke uns ein Foto, bevor du bestellst.

    COLOURLOCK "GLD Solvent" löst die Verfärbung an, nicht das Leder

    Die Rezeptur arbeitet mit einer aufs Leder abgestimmten Lösemittelformel. Die Lösemittel quellen die oberste Zurichtung minimal an und lockern die Bindung der eingelagerten Farbpigmente — die Schicht wird für einen Moment wieder aufnahmefähig, und das fest sitzende Jeansblau lässt sich abnehmen wie frische Farbe. Heißt für dich: Die Verfärbung wandert ins Tuch statt tiefer ins Leder, ohne Schrubben und ohne blank gerubbelte Stelle.

    Das kontrollierte Anlösen ist kein Nebeneffekt, sondern der Zweck. GLD Solvent stammt aus der Reparaturvorbereitung: Vor jeder Neufärbung müssen alte Beschichtungsreste und Verfärbungen herunter, und die Oberfläche soll danach Farbe und Filler annehmen. Diese Doppelrolle macht den Entferner so nützlich — er rettet helle Sitze, die noch keine Färbung brauchen, und bereitet die Fälle vor, die eine brauchen.

    Dieselbe Formel räumt die zweite typische Altlast auf Gebrauchtleder ab: klebrig gewordene Oberflächen. Alte Pflegeschichten, weichmacherhaltige Cockpitsprays oder frühere Färbeversuche bauen über die Jahre einen zähen Film auf, der jeden Reiniger übersteht und an dem jedes Tuch hängen bleibt. GLD Solvent löst solche Beschichtungsreste genauso an wie Farbpigmente — die Fläche wird wieder trocken und griffig und lässt sich anschließend sauber neu aufbauen.

    Der Unterschied zu scharfen Universallösern aus dem Haushalt liegt genau in dieser Dosierung. Aceton oder Nagellackentferner lösen die Zurichtung unkontrolliert an und hinterlassen matte, angegriffene Inseln, die anschließend erst recht gefärbt werden müssen. Die abgestimmte Formel arbeitet langsamer, dafür bleibt die Farbschicht als Ganzes stehen — du entscheidest über Tuchdruck und Durchgänge, nicht das Lösemittel über dein Leder.

    Das Tuch zeigt dir, wann die Stelle fertig ist

    Vor dem Entferner kommt die Vorbereitung: Fläche reinigen, trocknen lassen, dann wenige Tropfen GLD Solvent auf ein weißes Tuch oder Pad — weiß deshalb, weil das Tuch dein Messinstrument ist. Punktuell in kurzen, überlappenden Bahnen mit wenig Druck arbeiten, gelöste Rückstände aufnehmen, Tuchseite wechseln, weiter. Nie direkt aufs Leder geben: Dort zieht das Lösemittel punktuell ein und hinterlässt Ränder.

    Nach jeder Bahn liest du das Tuch. Blau am Tuch heißt, die Verfärbung löst sich — weitermachen. Kommt die Sitzfarbe mit, ist die Schicht angelöst: Pause, trocknen lassen, Ergebnis beurteilen. Genau dafür beginnt jede Behandlung an einer unauffälligen Stelle. Beim ersten Mal fühlt sich dieses vorsichtige Herantasten zögerlich an, und das soll es auch — zwei behutsame Durchgänge mit Zwischenkontrolle schlagen einen mutigen, nach dem die Stelle nachgefärbt werden muss.

    Plane die Behandlung als Etappen, nicht als Kraftakt. Rechne pro Zone mit mehreren kurzen Durchgängen statt einem langen: anlösen, aufnehmen, trocknen lassen, neu beurteilen. Zwischen den Durchgängen zeigt erst die trockene Fläche den echten Stand — frisch angelöste Zonen wirken feucht dunkler, als sie sind. Wer nach jedem Durchgang neu entscheidet, hört automatisch im richtigen Moment auf.

    Nach dem letzten Durchgang wird die Fläche neutralisiert: mit einem leicht feuchten Tuch abnehmen oder mild nachreinigen, damit keine Lösemittelreste in der Schicht weiterarbeiten, dann vollständig trocknen lassen. Die behandelte Zone ist jetzt sauber und ungeschützt — sie braucht als Abschluss eine dünne Pflege oder, wenn Farbe mitgekommen ist, den farblichen Neuaufbau aus dem nächsten Abschnitt.

    Nicht jede Verfärbung und nicht jedes Leder sind sein Fall

    Die erste Grenze ist die Lederart. GLD Solvent gehört ausschließlich auf pigmentiertes Glattleder mit intakter Farbschicht. Offenporiges Anilinleder, Nubuk und Wildleder saugen das Lösemittel auf wie Löschpapier — dort entstehen dunkle Ränder und Flecken, die schlimmer aussehen als jede Jeansspur. Auch Kunstleder ist nicht sein Revier: Was in modernen Autos nach Leder aussieht, ist oft eine Kunststoff-Oberfläche, und die reagiert auf Lösemittel anders. Im Zweifel hilft die Ausstattungsliste — oder eine kurze Nachricht an uns, bevor du ansetzt.

    Die zweite Grenze ist die Tiefe. Wir sehen häufig jahrealte Jeansränder auf beigen Garnituren, bei denen der Entferner sichtbar viel herausholt und trotzdem ein blasser Schatten bleibt — der Farbstoff ist dann durch die Zurichtung bis ins Leder gewandert, und dort erreicht ihn keine Chemie von außen mehr. Ehrlich eingeordnet: Ab diesem Punkt ist die Stelle kein Reinigungsfall mehr, sondern ein Fall für die Farbauffrischer von COLOURLOCK, die den Ton mit Leather Fresh wieder schließen.

    Wer neu färbt, plant eine Schicht mehr ein: Verbliebene Farbstoffe können mit der Zeit durch frische Farbe wieder durchschlagen. Genau dafür führt COLOURLOCK eine Sperrschicht gegen Verfärbungen, die zwischen Untergrund und Neufärbung liegt und die Restpigmente einschließt — der Grund, warum fachgerecht nachgefärbte helle Sitze nicht nach sechs Monaten wieder blau schimmern. Den Abschluss bildet dann ein Top Coat als Verschleißschicht. So greifen Entfernen, Sperren und Färben ineinander, statt dreimal dieselbe Stelle zu behandeln.

    Der Stift rettet die Wange, der Liter den Fuhrpark

    Die Gebindefrage beantwortet dein Schadensbild. Für die klassische Situation — eine blaue Sitzwange, eine verfärbte Taschenkante, ein Gürtelabdruck auf der Lehne — ist die Variante 40 ml (Stift / Pen) gedacht: punktgenau, sparsam, ohne dass eine offene Flasche im Regal altert. Die 250 ml passen, wenn eine komplette helle Garnitur oder ein Sofa ansteht, und 1000 ml / 1 Liter ist die Größe für Aufbereiter, bei denen verfärbtes Leder Wochenroutine ist. Auch fürs Wohnzimmer gilt dieselbe Staffel: Für die einzelne blaue Kante am hellen Sofa reicht der Stift, für die komplette Wohnlandschaft die Flasche.

    Ebenso ehrlich in die andere Richtung: Wenn die Abfärbung frisch ist, brauchst du den Entferner noch gar nicht — die milde Reinigungsrunde nimmt sie mit, und die Flasche bleibt im Regal. Was wir bei Detailing1 immer wieder beobachten: Helle Leder, die zweimal im Jahr gereinigt und dünn gepflegt werden, entwickeln praktisch nie eine Verfärbung, die Lösemittel bräuchte. Der Pflegefilm verlangsamt das Einziehen, und die Routine nimmt den Abrieb, bevor er zur Schicht gehört. Alle Werkzeuge für die Fälle dazwischen: Zurück zu Fleckenentferner von COLOURLOCK.

    Und der Tipp, der in keiner Anleitung steht: Der meiste Indigo verlässt eine neue Jeans in den ersten Wäschen. Wer eine dunkle Hose zweimal wäscht, bevor sie zum ersten Mal auf hellem Leder sitzt, schickt den losen Farbstoff in die Waschmaschine statt in die Sitzwange. Der beste Verfärbungsentferner ist der, dessen Stift du nach Jahren noch fast voll im Schrank findest.

    Zu viel Auswahl? Lass dir bei Verfärbungsentferner von COLOURLOCK helfen: